formellen Kulturen wird das Austreten von Körperflüssigkeiten oder ein „Mangel an Kontrolle“ oft als unangemessen empfunden. Dadurch wird Sabbern – besonders in der Öffentlichkeit oder in gemeinsam genutzten Räumen – zu einem Tabuthema. 2. Evolutionäre Perspektive
Urtümliche Instinkte: Die Speichelproduktion ist ein Überlebensmechanismus – sie schützt die Zähne, unterstützt die Verdauung und signalisiert dem Körper, dass er bereit für die Nahrungsaufnahme ist. Sabbern kann ein Ausdruck tiefer Entspannung (ein Gefühl von Sicherheit) sein, der darauf hindeutet, dass der Körper keinerlei Bedrohungen wahrnimmt.
Verhalten bei Tieren: Viele Tiere sabbern, wenn sie schlafen, hungrig sind